Forderung vom Landratsamt
„Momentan ist es nur diese kleine Fläche, aber es ist für eine größere schon alles auf dem Plan eingezeichnet“, sagte Thomas Masching. Er befürchtet, dass später alles mal als Lagerplatz verwendet werde. „Wenn das genehmigt ist, können Sie machen, was Sie wollen.“ Thiem betonte noch einmal, dass es eine Forderung von Stadt und Landratsamt war, für die gesamte Fläche eine Genehmigung zu beantragen. „Wir sind denen entgegen gegangen, brauchen aber nicht alles“, so Thiem.
Gerhard Küffner von der Bauverwaltung sagte, laut Flächennutzungsplan handele es sich um eine gemischte Baufläche. „Und hier sind Garten- und Landschaftsbaubetriebe zulässig.“ Ob es bei einer Mischfläche bleibt, habe der Stadtrat noch nicht beschlossen.
Von Veranstaltung enttäuscht
„Ich fand die Veranstaltung sehr enttäuschend“, sagte Thiem am Tag nach der Infoveranstaltung dem Kurier. Die Hörlasreuther hätten nichts zu seinen Ausführungen gefragt. Er vermute, weil er alle Vorwürfe widerlegen konnte. Erschreckend fand er, dass seine Familie, die am Montagabend auch gekommen war, beim Reingehen von anderen Besuchern angepöbelt worden sei. „Ich werde nun die Stadtratssitzung am kommenden Montag abwarten und dann die weitere Vorgehensweise entscheiden“, sagte Thiem.
Info: Bei der Stadtratssitzung am Montag, 12. März, um 19 Uhr wird die Fassung eines Aufstellungsbeschlusses für einen vorhabensbezogenen Bebauungsplan in Hörlasreuth noch einmal behandelt. Vor 21 Jahren wurde die Firma gegründet. Thiem hat 16 Mitarbeiter und einen Auszubildenden. Kanal- und Wasserleitungsbau, die Planung und Gestaltung von Außenanlagen, Pflasterarbeiten und Erdaushub gehören unter anderem zu seinem Angebotsspektrum.