Wichtig sei die „soziale Beratung, damit die Leute auch bekommen, was ihnen zusteht“, sagt Richter. „Wir erleben immer wieder, dass die Betroffenen nicht richtig aufgeklärt und informiert werden“. Aktuell, sagt Frankenberger, versuche das BZO zusammen mit den Sprach-Verbänden darauf hinzuwirken, dass gerade Schlaganfall-Patienten über das von den Kassen bezahlte eine Jahr hinaus Unterstützung für Sprachschulung bekommen. „Nach einem Jahr gibt es dafür keinen ICD-10-Code mehr, wenn die Akut-Phase abgeschlossen ist“, sagt Frankenberger. „Wir lassen da auch nicht locker, weil es um die Rechte der Betroffenen geht.“