"Am Ende geht man nackt" ist ein Statement. Die Idee dazu hatte Drehbuchautor Holger Karsten Schmidt. Seine Frau ist Flüchtlingshelferin. Und obwohl dieser "Tatort" aus Franken auch eine Haltung haben und vermitteln will, ist der Film nicht mit political correctness überfrachtet, die dem Zuschauer ein schlechtes Gewissen oder mulmiges Gefühl macht. Er wird jedoch angestupst, mal über die eigene Haltung nachzudenken.
Und am Ende geht es doch noch mal kurz um Bayreuth. Da beschwert sich der Nürnberger Polizeipräsident Kaiser nämlich, dass der Bamberger Industrielle sich ans Polizeipräsidium Oberfranken gewandt hat und er dieses nun im Nacken hat. Und das sitzt bekanntlich in Bayreuth.
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