Schon in den 90ern
Die Vorgeschichte: Manfred Thümmler lag das Schicksal der Justizschule immer am Herzen, auch heute noch, sagt er. Schon Mitte der 1990er Jahre hatte er mit dem Thema ganz handfest zu tun. Und zwar als Mitglied des Präsidiums für Fachhochschulen für Verwaltung und Recht in Bayern. Durchaus ein Gremium mit Entscheidungsbefugnis. Dort saßen Vertreter diverser Ministerien, von Städte- und Gemeindetag, die Schulleiter und mancher Bürgermeister. „Der Schulleiter aus Starnberg wollte damals Präsident dieser Runde werden“, sagt Thümmler. Und lächelt bei diesem Rückblick. Denn auch damals schon gab es Lagerbildung, es ging um eine Stimme Mehrheit. Der gute Mann buhlte um eine Stimme, die ihm die nötige Mehrheit beschert hätte. Auch bei Thümmler. Der bekundete ihm, dass ihm das Pegnitzer Hemd schon näher als die Starnberger Jacke sei. Und er nicht glaube, dass, sollte es einmal hart auf hart gehen beim Erhalt der Schulstandorte, er dann auf den Schulleiter aus Oberbayern zählen könne. Der wurde dann auch nicht Präsident ...