Sie kann es langsam nicht mehr hören, jedes Jahr werde sich über das Gleiche beschwert. Die Organisatoren würden ja versuchen, Kritik umzusetzen, in die neuen Planungen einzubringen. So hat man heuer zum Beispiel neu eine Bigband im Probramm gehabt. Und nun gibt es Beschwerden, dass die zu laut war. „Die Leute wissen gar nicht, was alles hinter so einer Veranstaltung steckt“, sagt Merkl. Klar, sei nicht immer alles perfekt, aber das sei woanders auch so. Und klar hätte sie gern mehr Bedienungen gehabt, aber die hat sie nun mal nicht bekommen. „Und ist es so schlimm, wenn man statt einer Radler ein Bier bekommt? Dann sag ich das halt und es wird von uns ausgetauscht“, so Merkl. Das könnte auch in einer Wirtschaft passieren, Irren ist menschlich. „Die Pegnitzer sind eigensinnig“, sagt sie. Was könne sie dafür, wenn jemand in der Nachbarschaft in einen Briefkasten pinkelt? Das ist nicht in ihrer Verantwortung.