Die neue Dokumentation über Gustl Mollath soll nach dem Willen der Regisseurinnen nicht eindeutig Stellung zu dem Fall des wohl berühmtesten Psychiatrie-Insassen Bayerns beziehen. «Wir wollten keinen Film pro oder contra Mollath machen. Wir wollten einen Menschen in seinen vielen Facetten zeigen, ihn respektvoll behandeln und dem Zuschauer die Möglichkeit geben, dass er ihn kennenlernt und vielleicht auch selber darüber urteilen kann», sagt die Regisseurin Leonie Stade (27). Ihr gemeinsamer Film mit Annika Blendl (33) «Mollath - und plötzlich bist Du verrückt» hat an diesem Freitag (26. Juni) Premiere beim Filmfest München.