Mit Sand beladene Lastwagen ruckeln an Akihiro Kumagais kleinem Weinberg vorbei. Hinter der Straße haben sie ihm jetzt einen riesigen Supermarkt vor die Nase geknallt. „Der Blick gefällt mir nicht. Das waren früher Reisfelder. Als Weinbauer ist es nicht schön, wenn so was in der Landschaft steht“, klagt der 32 Jahre alte Japaner. Fünf Jahre ist es her, dass ein gewaltiger Tsunami seinen Wohnort Rikuzentakata an der Küste im Nordosten Japans schwer verwüstete. Obwohl sein Hof zwei Kilometer entfernt liegt, stand der Schlamm einen Meter hoch.