Hätten die Bayreuth Tigers nicht schon 30 Punkte auf dem Konto, man müsste sich als Fan direkt Sorgen machen. Anstatt den Negativtrend umzukehren, setzte die Mannschaft von Trainer Petri Kujala ihre Talfahrt auch im heimischen Stadion fort. War schon die Leistung am Freitag beim 0:4 in Crimmitschau enttäuschend, so erinnerte der darauffolgende Auftritt der Tigers gegen die Dresdner Eislöwen über weite Strecken an die blutleeren Vorstellungen in der ersten Phase dieser DEL2-Saison. Entsprechend las sich auch das Ergebnis. Das 0:3 (0:0, 0:1, 0:2), die nun schon vierte Niederlage in Folge, war die Quintessenz einer Liste an Mängeln.