Zum Handeln gezwungen
Ende des Jahres habe sich der Verein zum Handeln gezwungen gesehen, sagt Vogel. Und so kam ein Vertrag mit der Kaiser Bräu in Neuhaus und der Pegnitzer Jura Bräu zustande - über einen Getränkestand und eine Bierlieferung auf der Festwiese während der Faust-Festspiele.
Wirt könne nur profitieren
Worauf er auch Wert legt: Mehrfach habe man versucht, dem Biergarten-Wirt entgegen zu kommen. Etwa mit Blick auf seine Befürchtung, er müsse diverse Veranstaltungen platzen lassen, so Konzerte mit dem KSB-Werksorchester oder der Jugendbergmannskapelle: „Die könnte man vor oder noch besser nach einer Aufführung stattfinden lassen, die dauern doch nur rund 90 Minuten.“ Und dann wäre das Publikum sozusagen schon auf dem Berg, da könne man doch nur profitieren von den Festspielen.
Lohnt sich auch bei schlechtem Wetter
Das gelte auch für Sommertage mit eher schlechtem Wetter, dann, wenn ein Biergarten normalerweise geschlossen bleibt: „In der Festspiel-Zeit lohnt es sich auch dann, den Garten zu öffnen. Weil dann Leute da sind, die auch etwas konsumieren.“
Massiv beleidigt
Uwe Vogel ist seine Entrüstung deutlich anzumerken. Seien er und seine Mitstreiter doch wiederholt massiv beleidigt worden. Und dies, „obwohl wir immer wieder versucht haben, da eine gemeinsame Linie zu finden.“ Ganz abgesehen davon, dass Insider Finanzierungspläne für die Festspiele weitergegeben hätten, @das ist sehr unschön“.
Tür bleibt offen
Jetzt sei der Punkt gekommen, an dem man schauen müsse, wie man das Ganze zum Wohle der Festspiele und ihrer Gäste am besten organisieren könne. Wobei er Frank Ambrasat durchaus die Tür offen hält: „Wenn er mitmachen will, holen wir ihn gerne in unser Werbeprogramm mit hinein, trotz allem, was passiert ist.“ Am Thema Bierstand auf der Festwiese ändere dies freilich nichts: „Da sind die Verträge geschlossen.“
Das sagt der Bürgermeister
„Der Biergarten spielte und wird auch künftig eine wichtige Rolle spielen in unseren Überlegungen“, sagt Bürgermeister Uwe Raab. In der Vergangenheit habe es verschiedenste Gesprächsangebote an Frank Ambrasat mit zum Teil eher durchwachsenen Ergebnissen gegeben. Selbstverständlich werde auch weiterhin mit dem Blick auf eine konstruktive Zusammenarbeit das Gespräch mit Ambrasat geführt. In Bezug auf den Bierwagen lasse sich von Seiten der Verwaltung noch keine Aussage treffen, „da uns diese Entwicklung erst vor Kurzem zur Kenntnis gelangte“.
Brief wird umfassend beantwortet
Natürlich werde man jetzt die Fragen von Frank Ambrasat in seinem Schreiben an die Stadträte umfassend beantworten.