Rolf Müllers Abschied Schulleiter geht in Ruhestand

Das Foto zeigt (von links) den Ministerialbeauftragten der Gymnasien Oberfranken, Harald Vorleuter, Rolf Müller und die Bayreuther Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe. Foto: Ralf Münch

BAYREUTH. Franz Eisentraut, der Direktor des Gymnasium Christian-Ernestinum (GCE), sagte es so: „Wir haben uns lange am GCE kennen und schätzen gelernt, ich habe deine ruhige Art bewundert und – ganz der Tischtennisspieler – wenn es darauf ankommt, gab es eine schnelle Reaktion. Die dann aber auch saß.“ Viele Generationen von Schülern hätten das so erlebt. Mit diesen Worten charakterisierte Eisentraut seinen langjährigen Kollegen Rolf Müller, der in einer Feierstunde am Dienstag im Graf-Münster-Gymnasium (GMG) in den Ruhestand verabschiedet wurde.

34 Jahre wirkte Müller als Lehrer am GCE, die vergangenen viereinhalb Jahre war der gebürtige Würzburger Schulleiter am GMG. Dabei habe er sich stets mit seiner unverkennbar ruhigen, sonoren, tiefen Stimme mit den Kollegen ausgetauscht und Ruhe in jede Angelegenheit gebracht, wie Eisentraut sagte.

Der Ministerialbeauftragte für die Gymnasien in Oberfranken, Harald Vorleuter, ließ den beruflichen Werdegang Rolf Müllers Revue passieren. Sein Examen absolvierte Müller in Würzburg in den Fächern Erdkunde und Wirtschaftswissenschaften. 1978 unternahm er als Studienreferendar seine ersten pädagogischen Schritte in Mühldorf am Inn sowie am Gymnasium Christian-Ernestinum in Bayreuth.

Ein gut bestelltes Haus

Schon früh hat Müller zusätzliche Verantwortung übernommen als Praktikumslehrer und als Zweitprüfer für das Erste Staatsexamen an der Universität Bayreuth. Hinzu kamen Fortbildungsveranstaltungen in den neuen Bundesländern, wo Müller oft als Referent gefragt war. Überdies erstellte er Abituraufgaben.

Im Jahr 2000 wurde er vom Ministerium zum Fachschaftsleiter für die Fächer Erdkunde und Wirtschaft bestellt. Auch Vorleuter hob in seiner Rede die ausgleichende und umsichtige Art Müllers hervor. Und: „Am Ende ihrer Amtszeit übergeben Sie ihrem Nachfolger ein gut bestelltes Haus.“

Bayreuths Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe sagte, dass Müller die Bayreuther Schullandschaft in ganz verschiedenen Feldern mitgeprägt habe. Die Stadt Bayreuth habe in Müller immer einen verlässlichen Partner gehabt, mit dem man vertrauensvoll, offen und konstruktiv zusammenarbeiten konnte. Weitere Grußworte gab es vom Vorsitzenden des Elternbeirats, Marco Marino, den Schülersprecherinnen Marla Petri und Constanze Siller sowie vom Personalratsvorsitzenden Matthias Wutschig.

Rolf Müllers Schlusswort: „Es war eine schöne Zeit.“

 

0 Kommentare

Kommentieren

  1. Passwort vergessen?
  2. * = Pflichtfeld
Sie haben noch keinen Benutzer-Zugang? Jetzt registrieren!

Wenn Sie einen Kommentar verfassen, so wird dieser unter Ihrem Klarnamen, also dem von Ihnen angegebenen Vor- und Nachnamen veröffentlicht. Sollte Ihr Kommentar nicht sofort erscheinen, bitten wir Sie um etwas Geduld. Wir behalten uns vor, Kommentare vor der Veröffentlichung zu prüfen. Bitte beachten Sie hierzu auch unsere Netiquette.

loading