Die Pferde sind bei Regens Wagner eine bis maximal drei Stunden täglich im Einsatz. Im körperlichen Sinn sei die Arbeit der Tiere nicht anstrengend, mehr jedoch die psychische Belastung durch wechselndes Klientel und stark unterschiedliche Anforderungen, erklärt die Fachfrau. Während einige Bewohner am liebsten zum Striegeln vorbei kommen, freuen sich andere darauf, auf dem Pferderücken zu sitzen. Dazu gehört Andrew Smith, der auf einer Körperhälfte Lähmungserscheinen hat. Wenn er eine Reittherapie genossen hat, steht er vorübergehend viel besser auf beiden Beinen, freut sich die Therapeutin.