- Windblütler: Diese Pflanzen geben ihre vergleichsweise leichten Pollen in die Luft ab und werden vom Wind wegtragen. Man erkennt sie oft daran, dass ihre Blüten unauffällig sind.
- Insektenblütler: Andere Pflanzen locken Insekten mit schönen Blüten an, damit die Tiere die schweren, großen Pollen zu anderen Blüten bringen.
Gerade Pflanzen wie Haselnuss, Erle und Birke, die maßgeblich für Pollenallergien verantwortlich sind, lassen ihren Blütenstaub im Wind fliegen. Zwar können auch Pflanzen Allergien auslösen, die Insekten als Pollenträger nutzen. Das kommt aber eher selten vor.
Info: Pollen-Allergie
Allergie
Immer mehr Menschen leiden unter einer Pollenallergie. Häufig sind auch Ältere von einem plötzlich auftretenden Heuschnupfen betroffen. Die Zahl der Pollenallergiker hat in den vergangenen 20 Jahren stark zugenommen. Mehr als 15 Prozent der Erwachsenen in Deutschland sind mittlerweile betroffen.
Symptome
Herumfliegende Blütenpollen lösen Symptome wie tränende Augen, eine laufende oder verstopfte Nase, Hals- und Hautreizungen sowie Atemnot aus. Als besonders unangenehm gelten Birkenpollen. Im Frühjahr produzieren die Bäume sie in sehr großer Anzahl und der Wind trägt sie bis zu 300 Kilometer weit. Auch Hasel, Erle und Gräser zählen zu den stark allergenen Pflanzen.
Maßnahmen
Die Pollen sollte man möglichst von der Wohnung und dem Schlafzimmer fernhalten, das sie nachts die Schleimhäute reizen. Was können Betroffene vorbeugend tun?
• Straßenkleidung nicht im Schlafzimmer ausziehen
• Abends Haare waschen oder gründlich ausbürsten
• Bettwäsche mindestens wöchentlich wechseln
• Fenster beim Schlafen geschlossen halten
• Staubsauger mit Hepa-Filtern benutzen
• Möbeloberflächen feucht abwischen
• Wäsche nicht im Freien trocknen
• Luftreiniger aufstellen