Hilfsaktion kommt ins Rollen
Dolderer und sein Team haben Safari – er liegt seit vier Monaten in der Klinik von Tanga – fürs Erste versorgt, „doch er muss noch mindestens drei- bis fünfmal operiert werden“, sagt der Bayreuther Arzt. Um die Funktionsfähigkeit seiner Kniegelenke zu erhalten. Nur dann wird es ihm möglich sein, sich mit der Hilfe von Prothesen bewegen zu können. Dazu sind unter anderem auch Gewebetransplantationen nötig, „dafür fehlen in Tanga die Mittel“, sagt Dolderer. So kam eine Hilfsaktion ins Rollen. Eine Aktion, die Frank Schmälzle, Sprecher des Klinikums, auch ein wenig zu seiner eigenen gemacht hat. Auch hier spielt persönliche Betroffenheit eine wichtige Rolle. Umso glücklicher stimmt ihn, „wie schnell das angelaufen ist, wie wenig wir dafür werben müssen“. Die Geschichte des Massai-Jungen spreche sich rasch herum, „die Menschen kommen von sich aus auf uns zu“. Das begeistert auch Markus Ruckdeschel, BRK-Kreisgeschäftsführer. Spontan habe man sich entschlossen, da mitzuwirken, da zu helfen: „Wir werden uns zum Beispiel um den Transport des Jungen vom Zielflughafen nach Bayreuth kümmern.“