Und die sind gar nicht gut auf den Biber zu sprechen. Vor allem die, die ihre Grundstücke in Gewässernähe haben. „Ich bin kein Freund der Biber", sagt der Landwirt Josef Bauer. „Überhaupt nicht. Ich hasse die Dinger mittlerweile." Seit 1999 habe er mit den Nagern zu kämpfen, im vergangenen Jahr wurde einer seiner Äcker überschwemmt. „Das muss ich natürlich alles selber wieder richten, das ist eine teure und langwierige Angelegenheit", sagt Bauer. Regelmäßig beklagen sich Landwirte bei den Biberbeauftragten: Die Tiere reißen Maisstauden heraus, überschwemmen mit ihren Dämmen die Felder, bauen unterirdische Höhlen, die ganze Wege zum Einstürzen bringen. „Wir können die hier nicht brauchen", sagt Bauer. Er ist nicht alleine: Gut 15 Bauern, schätzen die Biberbeauftragten, haben bei Kirchenpingarten ein Biberproblem.