Was ändert sich im Stadtrat:
Durch den Austritt von Müller-Feuerstein reduziert sich die Anzahl der Mitglieder der SPD-Stadtratsfraktion auf acht. Die SPD stellt damit die drittstärkste Fraktion im Bayreuther Stadtrat (CSU: 13 Mitglieder, BG: neun Mitglieder). Da die Reihenfolge des Rederechts im Stadtrat der Fraktionsstärke entspricht, wird die SPD-Fraktion künftig nach der BG-Fraktion zu Wort kommen. Auch im Falle der Vertretung der Oberbürgermeisterin bzw. der beiden Bürgermeister durch die Vorsitzenden der im Stadtrat vertretenen Fraktionen wird in der Reihenfolge die BG künftig vor der SPD rangieren. Dies bestätigt ein Sprecher der Stadt.
Als fraktionsloses Stadtratsmitglied verliert Müller-Feuerstein ihren Sitz im Jugend-, Ältesten-, Bau-, Rechnungsprüfungs-, Steuer- und im Umweltausschuss. Gleiches gilt für die Stadtratskommissionen für die Kulturpartnerschaft mit dem Burgenland und die Stadtentwicklungskommission sowie für die Sitze in den Aufsichtsräten der Stadtwerke Bayreuth Holding GmbH, der Stadtwerke Bayreuth Energie und Wasser GmbH sowie der Stadtwerke Bayreuth Verkehr und Bäder GmbH.
Die Stadtratsausschüsse und –kommissionen sowie die Aufsichtsräte städtischer Gesellschaften werden entsprechend der Fraktionsstärke besetzt. Inwieweit der Austritt Frau Müller-Feuerstein aus der SPD-Stadtratsfraktion zu Verschiebungen führt, wird im Einzelfall noch zu prüfen sein. Für Müller-Feuerstein muss die SPD-Stadtratsfraktion entsprechende Nachrücker aus ihren Reihen benennen.
Als fraktionsloses Stadtratsmitglied hat Frau Müller-Feuerstein selbstverständlich auch weiterhin ein Antrags- und ein Rederecht im Stadtrat.
Ob Müller-Feuerstein sich einer anderen Fraktion anschließen wird und wenn ja, welcher, steht noch nicht fest. Dann könnten sich die Sitzverteilung und die Besetzung der Ausschüsse eventuell nochmal ändern.