Merk-Erbe lässt Bedenken fallen - Mietvertrag bis 2040 ist unterschrieben Festspielhaus: Jetzt fließen die Millionen

Von Florian Zinnecker
Nach sechsjährigem Vorlauf: Der Festspielhaus-Mietvertrag ist unterzeichnet, der Weg zur Festspielhaussanierung ist frei. Foto: Wittek Foto: red

Das Bayreuther Festspielhaus ist bis September 2040 an die Bayreuther Festspiele (BF) GmbH vermietet. Am Vormittag unterzeichneten Bayreuths Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe und Regierungspräsident Wilhelm Wenning den Mietvetrag. Das Mietverhältnis ist umstritten - laut Gutachten der oberfränkischen Stiftungsaufsicht widerspricht der Vertrag der Stiftungssatzung. Die Unterschrift war die Bedingung von Bund und Freistaat, um 30 Millionen Euro für die Sanierung des Hauses freizugeben.

"Ich wollte rechtliche Klarheit", sagt Merk-Erbe dem Kurier. "Die besteht jetzt." Das bayerische Kunstministerium habe den Mietvertrag für unbedenklich erklärt; die Einwände der oberfränkischen Stiftungsaufsicht sind damit vom Tisch.

Um 11 Uhr haben Wenning als Vorsitzender des Stiftungsvorstands und Merk-Erbe als Geschäftsführerin der Stiftung in den Räumen der Regierung von Oberfranken den Mietvertrag unterschrieben - unter Ausschluss der Öffentlichkeit. "Die Stimmung war entspannt", berichtet Wenning im Anschluss.

Die Gesellschafter der BF GmbH hatten den Mietvertrag zur Bedingung gemacht, um die zugesagten 30 Millionen Euro für die Festspielhaus-Sanierung zur Verfügung zu stellen. Der Festspielhaus-Sanierung steht demnach nichts mehr im Weg.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der Donnerstagsausgabe (20. März) des Nordbayerischen Kuriers.

 

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