Eigentlich sollte Schäffner ja das elterliche Schuhgeschäft übernehmen, eine kaufmännische Ausbildung machen. Aber es kam anders. Ab sechs Jahren erhielt er wie seine drei Geschwister Klavierunterricht. Die Lehrerin kam einmal die Woche mit dem Postbus zum Unterricht. „Unsere Mutter hat sehr aufs Üben geschaut“, erinnert er sich. Unter einer Stunde am Tag war nichts drin und bei der Lehrerin hat sie sich nach den Fortschritten erkundigt. Für Schäffner war das aber keine Belastung, von seinen älteren Geschwistern war er das gewohnt und motiviert.