Mit Hilfe eines Ingenieurbüros hat die Stadtverwaltung dem Bauausschuss zwei Alternativen aufgezeigt. Die erste und kleinere Lösung sieht eine Sanierung der Graserschule für 8,8 Millionen Euro vor. Das sind gut 800.000 Euro mehr, als BG und Grüne vor dem Bürgerbegehren geschätzt hatten. Baureferentin Urte Kelm erklärt das mit Preissteigerungen von rund sechs Prozent, wie sie im Baugewerbe üblich wären. Damit, dass zwei weitere Treppen für den Brandschutz nötig werden und dass die Untersuchung der Turnhalle eine Überraschung zutage gefördert habe: Statt 25 Zentimeter dicken Mauern befänden sich hinter einer vier Zentimeter dicken Sandsteinschicht erst vier Zentimeter Luft und dann vier Zentimeter Wärmedämmung. „So einen Wandaufbau kannten wir bisher nicht“, sagt Kelm. Die kleine Variante sieht zudem eine neue Aufteilung der Räume vor, den Bau einer Pausenhalle im Pausenhof, eine Sanierung der Turnhalle und für die Ganztagsschule eine kleine Küche zum Aufwärmen angelieferter Speisen.