Die Sorge mancher Eltern, ihr G 8-Kind könnte durch den Plus-Zug benachteiligt werden, sei unbegründet. Eisentraut: „Wir haben ein Konzept erarbeitet, das alles möglich macht. Jeder Schüler, ob er den Plus-Zug macht oder nicht, egal mit welcher Sprache er angefangen oder welchen Zweig er gewählt hat, findet seinen Platz.“ Keine Bewerbung musste abgewiesen werden. Und in der Regelklasse mit 19 Schülern komme die Förderung sicher nicht zu kurz. Ebenso wenig wie in den drei Plus-Klassen. Am Caspar-Vischer-Gymnasium in Kulmbach, der zweiten Pilotschule im Verbreitungsgebiet, lässt die Direktorin Ulrike Endres ausrichten, die Resonanz sei gut. Zahlen gebe es noch nicht.