Danach änderte S. seine Methode. Nach Ansicht des Gerichts verfasste S. den Text, schickte ihn Leipziger und stellte in auf Foren im Internet. Seiner Meinung nach sollten Leipziger, einige Juristen aus Bayreuth, die angeblich mit dem Fall Mollath zu tun hatten, und der Nürnberger Richter Otto Brixner, der Mollath 2006 unterbringen ließ, getötet werden. Alles „Filzläuse“ oder „Sumpfratten“ oder „Parasiten“ befand er. Und „Parasiten töten sei gut“, schrieb er, das wisse jeder, der in Biologie aufgepasst hat. Ulrich S. kam zu der Schlussfolgerung: „Im derzeitigen Stadium ist brutale Gewalt die einzige Möglichkeit, weitere Verfilzungen und Versumpfungen zu vermeiden.“ Staatsanwältin Sandra Staade erkannte darin ein „Menschenbild des Nationalsozialismus“ wieder.