Mitglied I: Der Entschluss, ob die Gemeinde dem Landschaftspflegeverband Weidenberg (LPV) beitritt, wurde auf die nächste Sitzung verschoben. Der Bürgermeister informierte, dass der Landschaftspflegeverband beispielsweise bei Heckenschnitt über das Flurbereinigungsverfahren oder Fördermöglichkeiten auf Antrag aktiv werde. "Wenn wir hier etwas machen, wird das durch den Zuschuss wieder reingeholt", erläuterte Freiberger. Dieter Rodler und Günther Raimund äußerten, dass sie sich mit einer Zustimmung schwertun, solange nicht eindeutig geklärt ist, ob bei einer Mitgliedschaft Beiträge anfallen und in welcher Höhe. Sollte es sich hier um mehrere tausend Euro im Jahr handeln, seien diese im Straßenbau besser eingesetzt, so Rodler. "Wenn ich in der Satzung den Vereinszweck lese, ist für mich klar, dass wir mitmachen", so der Bürgermeister. Christine Diersch appellierte, erst die angedachte Informationsveranstaltung dazu im Oktober abzuwarten und dann erst zu entscheiden.
Mitglied II: Einstimmig befürwortete der Gemeinderat die Mitgliedschaft der Kommune zum Verein „Wirtschaftsband A9/Fränkische Schweiz“. Prebitz ist bereits Mitglied beim Wirtschaftsband, das nun eine neue Rechtsform erhalten soll.
Windeln: Seniorenbeauftragte Anja Stahl fragte an, warum die Gemeinde nicht die vom Landratsamt herausgegebenen Windelsäcke finanziell unterstütze. In Creußen und Schnabelwaid sei dies der Fall. Zwei Euro zahle das Amt selber, einen Euro übernehme die Kommune. "Wir machen momentan schon sehr viel im Kinderbereich, zahlen jährlich 17000 Euro für den Kindergartenbus", argumentierte der Bürgermeister. Diersch gab zu bedenken, dass die Säcke auch für inkontinete Pflegefälle verwendet werden können und hier der Bedarf wesentlich größer sei, als bei Kindern. "Wir sollten Pflegefälle unterstützen", sagte Jana Kraft. Familien mit kleinen Kindern könnten die Kosten selber zahlen. Auch Klaus Gräbner sah das so. "Uns reicht bei einem Enkelkind die reguläre Mülltonne für die Windeln aus", sagte er. Auch Günther Raimund sah die Tonne als ausreichend, wenn der Müll sorgfältig getrennt werde. Es sollen nun Informationen aus Creußen und Schnabelwaid eingeholt werden.