Die Vorgeschichte: "Die Nationalsozialisten haben ab 1939 den natürlichen Flusslauf geändert", sagt Schmidt am Donnerstagnachmittag vor gut 20 Zuhörern. "Große Schleifen zugeschüttet, einen begradigten Flusslauf draus gemacht, weil sie hier ein Gausportfeld errichten wollten. Mit Regattastrecke." Das Ergebnis bis vor drei Jahren: "Der Main war unattraktiv. Radweg, Baumreihe, Wasser, Baumreihe, gerader Lauf." Ziel der Wasserwirtschaftler: "Wir wollten die Lauflänge vergrößern, viel Abwechslung reinbringen. unterschiedliche Strömung." Aus 800 Meter Flusslauf wurden 1200 Meter. Dafür hat der Rote Main vier Schleifen dazubekommen. "Ungefähr 100.000 Tonnen Erde haben wir dafür bewegt", sagt Schmidt.