Im Kulmbacher Freibad, dem größten im Landkreis, ist die Lage entspannt. Vorfälle sind dort nicht bekannt. Handys bleiben deshalb genauso erlaubt wie im Schwimmbad von Thurnau. „Wir haben die Frage vor zwei Jahren schon mal durchgesprochen“, sagt der Thurnauer Bademeister Armin Schamel. „Wenn wir jemanden sehen, der am Beckenrand Aufnahmen macht, dann weisen wir ihn darauf hin.“ Bis jetzt habe jeder die Privatsphäre der anderen Gäste respektiert. „Bei uns auf dem Land kennt man sich und der eine passt auf den anderen auf“, sagt Armin Schamel. Im Zweifelsfall zeigen die Smartphone-Besitzer ihre Fotos dem Bademeister vor. Dabei gab es noch nie etwas zu beanstanden.