Nachdem Müller-Feuerstein in den jüngsten Haushaltsberatungen erneut nachgefragt hatte, wann denn die Stadt die Bescheide für die 6,5 Millionen Euro teure Erschließung versende, war für Steinbach nach Kurier-Informationen das Maß voll: „Das ist schlechte Werbung für uns“, sagt Jörg Dietrich, Controller bei der Spedition Steinbach, auf Nachfrage. „Die Erschließung ist zwar noch nicht abgeschlossen, die Beiträge wären erst danach fällig gewesen, aber wir hatten das Geld für die Ausgleichsbeträge bereits auf einem Konto geparkt. Deshalb haben wir es bereits vor der Fälligkeit der Stadt zur Verfügung gestellt.“ Wie Frank Steinbach im Januar in einem Kurier-Gespräch gesagt hatte, sehe er – im Gegensatz zu Wedlich, der seinen Betrieb in den Logistikpark verlagern wird – die rund 59 000 Quadratmeter Fläche im ehemaligen Kasernengelände als „strategische Fläche“. Die wolle er dann bebauen, wenn er einen Kunden gewinne, der gemeinsam mit ihm langfristig dort investieren wolle.