Axel Bartelt blickte auch in die Zukunft: "Ein Besuchermagnet könnte ein vom Umweltministerium für die bayerischen Naturparke geplantes Naturparkzentrum werden." Doch sei ihm bewusst, dass dessen Unterhaltskosten für einen kleinen Naturpark nur schwer zu tragen seien. "Insoweit ist es sicher hilfreich, dass vonseiten des Freistaates ein Großteil der Kosten übernommen wird." Eine Lösung wäre, dies als Gemeinschaftsprojekt mit einem angrenzenden Naturpark darzustellen.
"Alle diese Projekte und Maßnahmen lassen ein enormes Engagement und leidenschaftlichen Idealismus aller Mitwirkenden für ihre wunderschöne Heimat im Steinwald erkennen, die besonderen Respekt und Anerkennung verdienen", betonte Bartelt. "Mit diesem Engagement tragen Sie nicht nur dazu bei, dass wir hier einen der schönsten Naturparke haben, sondern stärken damit auch das Image der gesamten Region."
Der Regierungspräsident warf auch einen Blick zurück auf die Oberpfalz, die noch vor Jahrzehnten als "Armenhaus Bayerns" bezeichnet worden sei. "Bei der Arbeitslosenquote liegt der Landkreis Tirschenreuth trotz Corona mit 3,3 Prozent nur geringfügig über dem Wert vom Juli vergangenen Jahres." Die Region sei mittlerweile zu einem "Mekka" für innovative Regionalentwicklungsansätze geworden. Als Beispiel nannte der Redner die Steinwald-Allianz und die Ikom Stiftland, viele innovative Einzelprojekte wie das Anrufbussystem BAXI oder den Geschichtspark Bayern-Böhmen und die interkommunale Zusammenarbeit bei der Entwicklung von Gewerbeflächen im Bereich Wiesau.
"Das alles verdanken wir vor allem dem Zusammenhalt und der Mitarbeit jedes Einzelnen vor Ort, denn nur gemeinsam lassen sich solche Erfolge erzielen", betonte Regierungspräsident Bartelt. njn