W. soll als Chefarzt der Gefäßchirurgie am Klinikum Bamberg mindestens zwölf Frauen von 17 bis 28 Jahren sediert und sich dann sexuell an ihnen vergangen haben. W. selbst sagt, er habe alles aus Forschungszwecken für eine Studie gemacht. Auch die Fotos und Videos, die er von den „Behandlungen“ gemacht habe. W.s Verteidiger Klaus Bernsmann sieht allerdings nur „minderschwere“ Taten – und fordert, seinen Mandanten aus dem Gefängnis zu entlassen. Eine Strafe müsse auf jeden Fall zur Bewährung ausgesetzt werden. Also unter zwei Jahren sein.