Ich habe meinen Mann Nazim gefunden, der der beste Küsser der Welt ist, und brauche niemand anderen mehr.
Was ist Ihre Lieblingsmusikrichtung?
Ich höre sehr gerne argentinische Tango-Musik und spiele selber die Harfe. Auf der Harfe sind es dann oft auch auch keltische Musik oder Jazz, die ich spiele.
Sie leben einen gesunden Ernährungsstil vor und beschäftigen sich sehr mit dem Thema. Wie kam es dazu?
Wir haben nur eine Erde und kümmern uns viel zu wenig um sie. Angefangen bei unserer Ernährung bis zur zwischenmenschlichen Ebene. Wir müssen den Materialismus stoppen und zu einer Gesellschaft finden, die nachhaltig ist und auf jeden achtet. Ich beneide Deutschland auch darum, eine Kanzlerin an der Spitze zu haben. Mehr starke weibliche Charaktere würden uns gut tun. Wir müssen uns um unseren Planeten – Mutter Erde – ganzheitlich sorgen.
Die Krebsdiagnose war ein großer Schock für Sie und Ihre Familie. Denken Sie nun anders über das Leben nach?
Ich habe zu viele Krankenhäuser von innen gesehen und zu viele Operationen durchgemacht. Ich habe gelernt, Kleinigkeiten zu schätzen und dankbar zu sein für das, was ich habe. Ich freue mich über die frische Luft, die ich einatmen kann und ich freue mich auch über die Kälte hier in Bayreuth. Ich habe für mich gelernt, dass jeder einfach das Beste geben sollte, um die Welt ein kleines Stück besser zu machen. Dann schätzt man den Wert des Lebens.
Um Ihre Therapie zu finanzieren, sammeln Sie auch Spenden im Internet.
Ja, ich bin auf jede Hilfe angewiesen, möchte aber nicht nur, dass ich weiterleben kann, sondern dass diese Therapie vielen Menschen helfen kann, den Krebs zu überstehen. Deswegen gehe ich so offen mit dem Thema um: Die Therapie soll bekannter werden und in Zukunft viele Leben retten.
Wofür sind Sie dankbar?
Dafür, dass mein Mann Nazim mich die ganze Zeit begleitet und mit mir alles durchsteht. Ohne ihn wäre ich nicht mehr am Leben.