Die Zukunft
Im zweiten Quartal heuer werden ein weiteres Blockheizkraftwerk sowie ein Sanitärraum aufgestellt und es werden zwei Trafos installiert. „Inwieweit wir einen zweiten Gärrestebehälter benötigen, das wird von den vorgeschriebenen Lagerkapazitäten abhängen, die vorzuhalten sind,“ sagt Fischer. Derzeit sind es sechs Monate, nach der neuen Düngeverordnung aber neun Monate, erläutert er. Solange müssen die Gärreste, der Sickersaft, der später von den beteiligten Landwirten als Dünger auf die Felder ausgebracht wird, gespeichert werden. Das Blockheizkraftwerk soll helfen, flexibler auf dem Strommarkt tätig sein zu können. Der Netzbetreiber hat Zugriff auf den Motor. Wenn genügend Strom vorhanden ist (Photovoltaik bei Sonnenschein, Windenergie und so weiter) wird nach unten geregelt. (negative Regelenergie). Mit Hilfe weiterer Motoren kann man hier gegensteuern. Und bis zu 10.000 Kubikmeter Gas können in den drei miteinander verbundenen Kuppeln vorgehalten werden. „So lässt sich die Hochpreisphase auf der Strombörse in Leipzig besser ausnutzen.“