Flüchtlinge nicht nur aus der Ukraine
Aber darüber hinaus sei da eben auch der Flüchtlingsstrom aus Afghanistan, Syrien, Georgien oder Tschetschenien, „der ist auf dem Stand von 2015“. Das sei eine ganz andere Situation. Denn im Gegensatz zu den Menschen aus der Ukraine, „die in der Regel privat unterkommen“, gelte es hier Unterkünfte zu finden. Mit Auflagen von der Regierung. Und: „Uns fehlt die Perspektive, es gibt keine Aussicht, dass diese Welle abebbt, das beschäftigt die Bürger enorm“. Aber auch in diesen Ländern herrsche eben oft Krieg, „da stecken Schicksale und unzumutbare Zustände dahinter“. Auch hier gebe es eine große Hilfsbereitschaft, „aber eben auch Ängste und Sorgen, das ist für uns, für mich persönlich die größte Herausforderung im Moment“.