Über die Schulter geschaut
Ein "fließender Übergang", wie sie sagt. Ein Übergang, über den im Freundes- und Familienkreis oft gefragt wurde, ob sie denn wirklich wisse, was sie da tue. Und als sie ihre Kündigung abgab. um das zu tun, was sie eigentlich schon immer wollte "flatterte mir das Herz. Aber ich wusste, dass es richtig ist." Vor etwa elf Jahren hatte sie begonnen einer Glasperlenwicklerin über die Schulter zu schauen - eine Ausbildung dafür gibt es nicht. So etwas kann man nur von Menschen lernen, die sich damit auskennen. Und ein Meister ist sowieso noch nie vom Himmel gefallen. "Als ich damit angefangen hatte, ging es um Versuch und Irrtum. Es war mehr autodidaktisch. Es gab genügend Ausschuss. Aber durch den Versuch und den Irrtum entstanden dann auch Dinge, die ich so nicht erwartet hatte. Und die trotzdem schön waren."