Norbert Bogner, Vorsitzender des Sportrings Bayreuth, ist, wie viele andere, tief erschüttert von der schrecklichen Nachricht. Mit Tobias Streng, sagt er, sei nicht nur ein sehr guter und leidenschaftlicher Fußballer gestorben, sondern auch ein Freund."Er war mit meiner Tochter im Kindergarten, ein ganz, ganz feiner Kerl."

Bogners Gedanken sind auch bei der Frau von Tobias Streng, die am Badesee dabei war, als der schreckliche Unfall geschah, der den 27-Jährigen und seiner vierjährigen Tochter das Leben kosten sollte. Die ganze Familie sei sehr christlich eingestellt, Tobias Streng selbst habe sich auch in der Kirche sehr engagiert, nicht nur im Fußball. Der Sportring-Vorsitzende kann nicht verstehen, dass ausgerechnet dem Familienvater das Unglück widerfahren konnte. "Er war topfit, kam zum Training und hatte schon 20 Kilometer Lauf hinter sich."

Der Tod des 27-Jährigen sei nicht nur für den Fußball, sondern auch menschlich ein Riesenverlust. "Das reißt eine ganz große Lücke in den Sportring und auch in den Fußball der Region."

Tobias Streng galt als herausragender Fußballer, der schon als A-Jugendlicher etliche Bezirksliga-Einsätze bei den Herren absolvierte. Sein Talent hätte ihm im Fußball, davon sind Experten überzeugt, eine große Karriere ermöglichen können. Doch er habe immer den Spaß am Spiel vorgezogen.