Grauer Anzug, leicht lächelnd. Schweigend trat er mit seinen Verteidigern aus dem Aufzug - ohne Hand- und Fußfesseln. Sein Gesicht verbarg er auch nicht hinter einem Aktenordner: W. will sich verteidigen, hält sich für unschuldig. Alles sei mit medizinischem Hintergrund geschehen, so ließ er es dieser Zeitung bestätigen. Darauf deutete auch seine erste Erklärung vor Gericht hin: Er legte seinen Werdegang vom Sohn eines Amtsgerichtsdirektors zum Chefarzt dar. "Ich habe versucht, die schonendsten Verfahren für Patienten herauszufinden, um das Leiden zu mindern."