Als die Fotos ihrer Ultraschall-Untersuchung an die Wand des Sitzungssaals geworfen wurden, ging Romana S. (29) raus. Die damalige Medizinstudentin hatte im Juli vergangenen Jahres W. angezeigt. Angeblich unter dem Vorwand einer Studie hatte der Gefäßchirurg sie „untersucht“, sie aber vorher betäubt, ihr dann Analstöpsel eingeführt und davon Fotos und Filme gemacht. Das Beruhigungsmittel wurde im Blut der Frau nachgewiesen. Der Vorwurf: Er soll bei mindestens elf weiteren Patientinnen so vorgegangen sein. Missbrauch und Vergewaltigung stehen im Raum.