Bruno Kramm lobt Wikileaks
Ihn persönlich störe es nicht, dass Wikileaks seine Strafanzeige und zugehörigen Schriftverkehr veröffentlicht habe, sagte Kramm. Er lebte lange in Bayreuth, inzwischen wohnt er in Berlin. Transparenz zu schaffen, wie Wikileaks es tue, sei sehr wichtig. Durch seine Tätigkeit als Netzaktivist und Musiker sei er eine Person der Öffentlichkeit, seine persönlichen Daten könnten im Internet ohnehin ohne großen Aufwand herausgefunden werden. Kritisch seien die Veröffentlichungen hingegen, wenn dadurch Menschen in Diktaturen in die Gefahr einer Verfolgung geraten und um ihr Leben fürchten müssten. Hier seien Schwärzungen des Namens und persönlicher Daten angebracht. Kramm hatte erst durch den Anruf unserer Zeitung davon erfahren, dass Wikileaks die Unterlagen veröffentlicht hatte.