Wie das Bayerische Landesamt für Statistik nach den vorläufigen ersten Ergebnissen der Monatsstatistik im Einzelhandel mitteilt, erhöhte sich der Umsatz im bayerischen Einzelhandel im Februar 2020 gegenüber dem Vorjahresmonat nominal um 8,7 Prozent und real um 7,7 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten des Einzelhandels stieg um 1,0 Prozent (Vollzeitbeschäftigte: -0,2 Prozent; Teilzeitbeschäftigte: +1,9 Prozent).

Im Lebensmittel-Einzelhandel wuchs der Umsatz im Februar 2020 nominal um 10,1 Prozent (real: +7,3 Prozent). Im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln stieg der nominale Umsatz um 8,1 Prozent (real: +7,9 Prozent). Die Zahl der Beschäftigten nahm im Einzelhandel mit Lebensmitteln um 2,7Prozent zu, im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln um 0,1 Prozent.

Die höchsten Zuwächse unter den Wirtschaftsgruppen des Einzelhandels verzeichneten im Februar 2020 der „sonstige Einzelhandel“ (nicht in Verkaufsräumen; einschl. „Versand- und Internet-Einzelhandel“) mit einem nominalen Umsatzzuwachs von 12,8 Prozent und einem realem Umsatzzuwachs von 13,2 Prozent. Hohe Umsatzzuwächse meldete für den Februar auch der Einzelhandel an Verkaufsständen und auf Märkten (nominal: +9,4 Prozent; real: +5,6 Prozent). Im Einzelhandel in Verkaufsräumen wuchs der nomina- le Umsatz um 7,2 Prozent, der reale Umsatz um 5,6 Prozent.

In den ersten beiden Monaten 2020 nahm der nominale Umsatz des bayerischen Einzelhandels gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 5,9 Prozent zu und der reale Umsatz um 4,9 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten stieg um 0,8 Prozent.

Das Bayerische Landesamt für Statistik weist darauf hin, dass im Rahmen der Erhebung für die Monatsstatistik im Einzelhandel die erfassten Unternehmen nicht nach den Ursachen der Veränderungen befragt werden. Ob und inwieweit mögliche „Hamsterkäufe“ im Zuge der derzeitigen Corona-Krise sich bereits im Ergebnis widerspiegeln, muss insofern derzeit noch als offen angesehen werden.