Eins stellt Rainer W. Markgraf gleich klar: „Ich bleibe hier der Chef, solange es mir gesundheitlich gut geht. Ich will mich nicht ausklinken und Halligalli machen.“ Dann hätte er seine Firma wohl auch besser verkauft und es sich mit dem Geld gutgehen lassen. Doch das will der 58-Jährige nicht, der lediglich ausschließt, „dass ich wie mein Vater noch mit über 80 an vorderster Front stehe“. Deshalb hat er eine Stiftung gegründet, in die er zunächst zwei Drittel der Gesellschaftsanteile der W. Markgraf GmbH & Co. KG eingebracht hat – zunächst allerdings stimmrechtslos. Mit dem restlichen, stimmberechtigten Drittel bleibt Markgraf persönlich Kommanditist. Das Sagen also hat er auch weiterhin selber, selbst, wenn er sich in ein paar Jahren als Geschäftsführer zurückziehen sollte.