Vorübergehendes Angebot Studentenbude in der Jugendherberge

Ein Schild weist auf eine Jugendherberge hin. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild/dpa

BAYREUTH/MÜNCHEN. Die bayerischen Jugendherbergen setzen in der Corona-Krise auf Studenten als Zielgruppe. Weil durch das Verbot von Klassenfahrten viele Zimmer leer stehen, sollen sie befristet als Studentenappartements vermietet werden, wie der Landesverband des Deutschen Jugendherbergswerks am Freitag mitteilte. Auch die Bayreuther Jugendherberge macht mit.

Das Angebot gilt demnach in Bayreuth, München, Passau, Regensburg, Würzburg und Eichstätt. Die Preise reichen von 350 bis 649 Euro pro Monat.

Die Vermietung von Zimmern in den sechs Jugendherbergen soll die Studierenden bei ihrer Suche nach einer Unterkunft zeitlich entlasten. "Besonders die Erstsemester brauchen in der Regel ein wenig Zeit, bis sie sich auf die örtlichen Gegebenheiten eingestellt, Kontakte geknüpft und eine Bleibe gefunden haben", sagte Winfried Nesensohn, Vorstand im Landesverband Bayern. "Diesen Zeitdruck wollen wir ihnen nehmen, damit sie möglichst reibungslos und ungestört den Studienbetrieb aufnehmen können." Als Dauerlösung ist das Angebot allerdings bewusst nicht ausgelegt.

In der Regel werden die Mietverträge wochen- oder monatsweise geschlossen und sind auch kurzfristig wieder kündbar.

 

 

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