Vieles muss besser werden Altstädter zur Heimpremiere gegen VfR Garching

Das soll sich am Samstag nicht noch einmal wiederholen: In Aschaffenburg herrschte beim Altstädter Trainerteam um den neuen Co-Trainer Michael Gehret, Torwart-Trainer Udo Gans und Headcoach Timo Rost (von links) allgemeine Ratlosigkeit. Foto: Peter Mularczyk

FUSSBALL. Heimpremiere für die SpVgg Bayreuth in der neuen Regionalliga-Saison: Am Samstag um 18 Uhr erwarten die Altstädter den VfR Garching – und Trainer Timo Rost hat eine klare Zielsetzung. „Wir wissen, was wir anders als in Aschaffenburg machen müssen“, sagt der 40-Jährige nach dem mit 0:4 in die Hosen gegangenen Auftakt im Stadion am Schönbusch.

„Ich bin optimistisch, dass uns das auch gelingen wird“, sagt der Coach. Was macht ihn so zuversichtlich? „Wir haben in Aschaffenburg viel falsch gemacht und werden das korrigieren“, kündigt der Coach an. Und auch der Sportliche Leiter Wolfgang Mahr ist sich sicher: „Ich bin überzeugt, dass alle, die gegen Garching auflaufen, etwas gut machen wollen.“

Das Gastspiel am Schönbusch hat Rost beileibe noch nicht abgehakt. „Wir waren an dem Tag einfach nicht im Spiel und haben vor allem in den Zweikämpfen enttäuscht. Das war nicht einmal Geleitschutz, was wir da gezeigt haben. Da gibt es nichts, aber auch gar nichts schön zu reden.“ Die Reaktion folgte in den vergangenen Tagen auf dem Fuße. „Wir haben die Partie knallhart analysiert und dementsprechend auch im Training die Zügel angezogen“, verriet der Trainer. Dementsprechend hart hat er seine Schützlinge auch heran genommen.

Rost: "Wir müssen zum einfachen Fußball zurückfinden."

„Gegen Garching müssen wir ein anderes Gesicht zeigen und vor allem das Zweikampfverhalten verbessern“, sagt Rost und versucht sich in einer weiteren Analyse des verkorksten Saisonstarts: „Vielleicht haben wir uns auch von der guten Vorbereitung blenden lassen. Doch ist vielen in unseren Team klar geworden, dass man in dieser Liga immer hundert Prozent geben muss. Zu glauben, das man mit ,Hacke, Spitze, eins, zwei, drei’ zum Erfolg kommt, ist fehl am Platze. Wir müssen wieder zum einfachen Fußball zurück finden. Schönspielerei bringt nicht allzu viel.“

Erst eine Niederlage gegen Garching

Vielleicht ein gutes Omen: Mit den Oberbayern treffen die Altstädter auf ein Team, gegen das sie bislang oft gut ausgesehen haben. Acht Duelle gab es insgesamt, nur einmal, am 1. Mai 2018, zogen sie den Kürzeren. 3:2 behielt die Mannschaft aus dem Speckgürtel der Landeshauptstadt im Hans-Walter-Wild-Stadion die Oberhand. Dem stehen zwei Remis und fünf Bayreuther Erfolge gegenüber. Die beiden Unentschieden (0:0 und 1:1) gab es in der abgelaufenen Spielzeit.

Das Kräftemessen zwischen den Altstädtern und den Garchingern ist übrigens die einzige Begegnung des zweiten Spieltages, in dem sich zwei Verlierer vom Saisonauftakt gegenüberstehen. Der VfR musste sich zum Einstand seines neuen Trainers Philipp Bönig der U 21 des 1. FC Nürnberg geschlagen geben. Da musste die umgekrempelte Mannschaft Lehrgeld zahlen, der kleine Club agierte einfach effektiver und führte zur Pause bereits 3:1. Im zweiten Durchgang übernahm die Bönig-Elf dann das Kommando, schaffte es aber nicht, sich daraus einen nennenswerten Vorteil zu verschaffen. Pech kam bei einem Lattentreffer von Linus Radau hinzu.

Personelle Veränderungen geplant

Im Vorfeld der Begegnung kündigt Timo Rost personelle Veränderungen an: „Mit Sicherheit werden wir die Mannschaft auf der einen oder anderen Position neu aufstellen.“ Wie das Team letztlich auflaufen wird, wollte Rost nicht preisgeben. Tatsache ist, dass die Altstädter auf ihre „volle Kapelle“ zurück greifen können, lediglich Neuzugang Nils Schätzle befindet sich nach seiner Mandelentzündung im Aufbautraining.

 

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