Hoch sensible Daten werden gespeichert
Denn damit würden alle Bürgerinnen und Bürger unter Generalverdacht gestellt und hoch sensible Daten über Lebens-, Essens- und Freizeitgewohnheiten gespeichert. Die Mehrheit der Menschen entsorge ihre Abfälle sachgemäß – und werde dennoch gefilmt. „Es ist vollkommen undurchsichtig, wie lange die Daten gespeichert werden, wer Zugriff auf die Daten hat und wie eine Identifikation von bestimmten Personen erfolgen soll“, schreiben die Absender. „Außerdem sind wir überzeugt, dass die Videoüberwachung nicht zur Lösung des Problems beiträgt, sondern das Problem lediglich verlagert.“ Denn dann würden die überwachten Orte gemieden. Der Müll lande schlimmstenfalls in freier Natur, auf Gehwegen und in privaten Einfahrten. „Für uns muss Prävention anders aussehen.“ Statt willkürliche seien ansprechendere und zielgruppenorientierte Infos zur Müllentsorgung wünschenswert.