Bayerns Datenschutzbeauftragter Thomas Petri sieht in einer umfassenden Videoüberwachung kein geeignetes Mittel beim Kampf gegen den Terror. «Überall, wo Menschen sind, kann ein Terroranschlag verübt werden», sagte Petri der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag. «Die Forderung, zur Terrorismusbekämpfung Videoüberwachung einzusetzen, läuft daraus hinaus, dass man eine flächendeckende Videoüberwachung versucht, und das ist aus meiner Sicht unverhältnismäßig», so Petri. «Man muss gucken, dass man vor lauter Sicherheit die Freiheit nicht aus dem Blick verliert.»