Pracht rät deshalb, vor dem Kauf eines Tieres bestimmte Punkte zu klären. Bei Hunden nicht einfach eine bestimmte Rasse anschaffen, sondern sich erkundigen, wie groß ein Tier wird und wie laut es ist, um Konflikte mit Nachbar zu vermeiden. Wichtig sei, dass genügend Auslauf gewährleistet ist. „Mit einem Hund muss man dreimal am Tag Gassi gehen“, sagt Fenske. Tiere als Lebensfährten in die Wohnung zu nehmen, ohne auf deren Bedürfnisse Rücksicht zu nehmen, sei gar nicht gut, so Pracht. Sie nennt als Beispiel, die in Mode gekommenen Mini-Schweine, die vermehrt in Wohnungen gehalten werden. „Mini-Schweine möchten wühlen und lieben Nässe. Jetzt sitzen sie zwischen Sofakissen und wissen nicht, was sie dort tun sollen.“ Käfighaltung ist ihrer Meinung nach komplett abzulehnen: „Das ist Tierquälerei, die nicht sein muss.“ Ideal sei ein Garten. Dort könne ein Gehege gebaut werden. Nicht vergessen sollte man die Arbeit, die mit Tieren verbunden ist. „Sie müssen extrem sauber gehalten werden, das wir Kinder schnell lästig“, so die Vorsitzendes des Gnadenhofs.