Franz Buchfelder, Troschenreuth: Sein Wunsch nach einem neuen Fahrzeug für technische Hilfsleistungen wurde bereits im Plan aufgenommen. Ihm ist es wichtig, die Einsatzleitung innerorts zu behalten: „Einfach weil ich die Ortskenntnis habe und nicht gefragt werden muss, wo der nächste Hydrant steht.“
Thorsten Rochus, Willenberg: „Die Idee, die kleineren Wehren in einen größeren Stützpunkt zusammenzulegen, ist meiner Meinung nach prinzipiell gut. Allerdings weiß ich nicht, wie das im Dorf dann aufgenommen wird. Feuerwehr hat ja doch was mit Kameradschaft untereinander zu tun.“ Dennoch werde man sich wohl früher oder später mit Neudorf zusammenschließen. Die Frage nach der Leitung stelle sich ihm meistens nur ganz am Anfang des Einsatzes. „Klar, die ersten zehn Minuten, in denen das Vorgehen geplant wird, ist meine Ortskenntnis schon wichtig. Wenn es dann allerdings an Atemschutz und so weiter geht, bin ich überfragt und gebe dann so oder so an den Pegnitzer Gruppenführer meine Leitung ab.“
Reinhold Zitzmann, Willenreuth: „Ist was Größeres passiert, bei dem vielleicht auch spezielles Wissen gefragt ist, sollte das die Führungsgruppe vom Landkreis übernehmen. Bei kleineren Einsätzen übernehme ich die Leitung. Das sollte auch so bleiben.“
Alle Kommandanten aus dem Stadtgebiet warten noch auf die Ausfertigung, die jede Feuerwehr bekommt. Darin werden die konkreten Verbesserungsvorschläge aufgelistet, die im Anschluss mit den Kameraden diskutiert werden sollen. Die Kommandanten der Bodendorfer, Stemmenreuther und Trockauer Wehr wollten sich nicht äußern, solange nichts feststeht. Die Kommandanten aus Kaltenthal und Zips waren nicht zu erreichen.