Sportliches Paar aus dem Vogtland Zum 50. Mal auf dem Brückenradweg

Ursula Daßler (rechts) und Herbert Sorger (links) aus Plauen sind große Fans des Brücken-Radweges. Nun haben sie ihn zum 50. Male absolviert. Foto: / Meier

Ursula Daßler und Herbert Sorger sind begeisterte Radfahrer. Besonders angetan sind die Plauener von einer Strecke in der Region, die sie seit der Einweihung regelmäßig nutzen.

Wunsiedel - Jahr 2012 wurde er offiziell für die Benutzung freigegeben, der lang ersehnte Radweg von Wunsiedel nach Tschechien. Getauft wurde er seinerzeit auf den wohlklingenden Namen „Brückenradweg Bayern-Böhmen“, nicht zuletzt auch deswegen, weil für die 45 Kilometer lange Streckenführung einige Brücken benötigt wurden.

Und seit dieser Zeit sind Ursula Daßler und Herbert Sorger aus dem vogtländischen Plauen große Fans dieses Radweges, der sich auf den ehemaligen Bahnlinien Holenbrunn-Leupoldsdorf sowie Holenbrunn-Selb idyllisch durch die Landschaft zieht. Am Freitag feierte das sportliche Seniorenpaar nun ein persönliches Jubiläum: „Heute sind wir den Brückenradweg zum 50. Mal geradelt, immer von Selb nach Leupoldsdorf und zurück. Seit 2014 sind wir auf dieser Strecke unterwegs – und das sind immerhin über 70 Kilometer“, freute sich Herbert Sorger. „Und ich freue mich jedes Mal über die vielen schönen Blumen und die wundervolle Natur entlang der Strecke“, ergänzte Ursula Daßler. Auf ihren Fahrrädern absolvieren die zwei Plauener im Jahr rund 5000 Kilometer, und das hält sie sichtlich jung und gesund.

Der stellvertretende Landrat und geistige Vater des Brückenradweges, Roland Schöffel, ließ es sich zu diesem Anlass nicht nehmen, den beiden vogtländischen Genussradlern persönlich für ihre Treue zu danken. Im Thiersheimer Radler-Wirtshaus „Kleehof Stubn“ gab es ein kleines Treffen bei Kaffee und anderen Getränken, Wirtin Susanne Klughardt übergab den beiden Radlern ein kleines Geschenk in Form eines hausgemachten Spezialitätenkörbchens. „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, in der nächsten Zeit rund 190 Kilometer neue Radwege oder Verbindungen im Landkreis zu schaffen“, versprach Schöffel. „Und wir kommen immer wieder gerne zu Euch in die Region. In Bayern passt nämlich einfach alles – das Bier, die Menschen und die Radwege“, verabschiedeten sich Ursula Daßler und Herbert Sorger, schwangen sich auf ihre Pedelecs und radelten gut gelaunt und frohen Mutes in Richtung Selb.

 

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