Mit dem Konzert soll das Erinnern an die historische Katastrophe des Holocaust lebendig gehalten werden. Gerade der rechtsextreme Terroranschlag auf eine Synagoge und einen Imbiss in Halle habe gezeigt, dass der Hass auf Juden kein marginales Problem ist. "Einer schleichenden Gewöhnung an antisemitisches Verhalten, an Judenfeindlichkeit in der Öffentlichkeit, an die Bedrohung jüdischen Lebens muss die deutsche und europäische Zivilgesellschaft entschieden entgegentreten", heißt es in einer Pressemitteilung der Gesellschaft.

Schirmherr des Konzertes ist der bayerische Antisemitismus-Beauftragte der bayerischen Staatsregierung Ludwig Spaenle. In einem Grußwort richtet er sich an die Gesellschaft: „Aus dem Erinnern erwächst Zukunft. Angesichts steigender Zahlen von antisemitischen Vorfällen und ihrer Eskalation auch in Bayern müssen wir unserer Verantwortung des „Nie wieder“ eines menschenverachtenden Unrechtsregimes gerecht werden. Eine „Kultur des Hinschauens“ und die Prävention gegen Antisemitismus spielen dabei eine zentrale Rolle“.

Die Deutsch-Israelische Gesellschaft Bayreuth lädt alle Bayreuther dazu ein gemeinsam die Erinnerung an die Ermordeten wachzuhalten.


Info: Das Gedenkkonzert findet am Dienstag, den 28. Januar, um 18.30 Uhr in der Zamirhalle in der Eduard-Bayerlein-Straße 8 statt.