Verdächtige versuchen abzutauchen und werden auf der Flucht geschnappt
Laut Polizei handelt es sich bei allen um Verdächtige aus Moldawien und Rumänien. Vier von ihnen wurden in den Tagen nach der entscheidenden Razzia auf der Flucht gefasst: Einer in Belgien, einer in der Ukraine, zwei von ihnen waren erfolglos in Tschechien untergetaucht.
Was den Fall einzigartig macht: Die Zusammenarbeit der deutschen und der tschechischen Behörden: Sowohl Ermittler aus Bayreuth und Prag und Karlsbad als auch Staatsanwälte aus Coburg und Staatsanwälte aus Prag trafen sich regelmäßig, um die Ermittlungen und Polizeimaßnahmen gemeinsam zu planen und zu koordinieren.
Alle sieben mutmaßlichen Bandenmitglieder sitzen mittlerweile in Deutschland in Untersuchungshaft. Die Coburger Staatsanwaltschaft hatte im Weg der Rechtshilfe ihre Auslieferung beantragt. Die Ermittler der KPI/Z holten die Beschuldigten entweder direkt im Ausland oder an der Grenze persönlich ab.