Polizeimeldung Zapfsäule umgefahren und geflüchtet

Symbolbild: © Nordbayerischer Kurier

KULMBACH / A70. Kostspieliger als geplant entwickelte sich die Überführungsfahrt eines Omnibusses am Samstagnachmittag. Der Fahrer touchierte nach dem Tanken eine Zapfsäule und verursachte so einen Schaden von rund 10.000 Euro.


Kurz vor 14.30 Uhr betankte der Mann seinen Reisebus, den er mit angebrachten roten Kennzeichen überführen wollte, in der Bayreuther Straße mit Diesel. Als er wieder losfuhr, unterschätzte er offenbar die Ausmaße seines Gefährts, so dass er beim Lenkeinschlag mit dem ausschwenkenden Heck gegen die zuvor genutzte Zapfsäule stieß. Diese hielt der Wucht des Aufpralles nur mit Mühe stand, die Zapfarmaturen und Schläuche wurden heraus gerissen und auch die Säule geriet erheblich in „Schieflage“. Der 54-jährige Busfahrer setzte seine Fahrt jedoch unbeirrt in Richtung Bayreuth fort, ohne sich um den angerichteten Schaden zu kümmern. Da sich ein aufmerksamer Zeuge zumindest einen Teil des roten Kennzeichens merken konnte, veranlasste die Kulmbacher Polizei sofortige Fahndungsmaßnahmen. Ein weiterer Zeuge sichtete den Bus dann nochmals auf der Autobahn A70, so dass Beamte der Schweinfurter Autobahnpolizei den Fahrer schließlich stoppen konnten. Er muss sich nun wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort verantworten.


 

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