Polizeimeldung Gewinnversprechen entpuppt sich als Trickbetrug

Symbolbild: © Nordbayerischer Kurier

COBURG. Weil ihm ein Lotteriegewinn in Aussicht gestellt wurde, ging ein Coburger in Vorleistung, um angebliche Gebühren für den Geldtransfer zu begleichen. Er verlor mehrere hundert Euro, erkannte aber dann den Betrug und wandte sich an die Polizei.


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Der 64-Jährige konnte zunächst sein Glück kaum fassen: Nachdem er des Öfteren an Gewinnspielen teilgenommen hatte, erhielt er Anfang November den Anruf einer Dame, die ihm zu einem Gewinn in Höhe von 49.900 Euro gratulierte. Jedoch sollte er zunächst anfallende Gebühren in Höhe von 900 Euro vorstrecken. Hierzu kaufte der Mann sogenannte „Steam-Karten“ und übermittelte die darauf genannten Aktivierungscodes telefonisch.

Statt des Geldsegens erhielt er kurz darauf jedoch einen erneuten Anruf. Diesmal teilte ihm ein männlicher Anrufer mit, dass es sich um einen Irrtum handelte: Der Gewinn belaufe sich in Wahrheit auf 94.900 Euro. Nun sollte der Coburger ein Computerprogramm installieren, das den Tätern den Zugang zu seinem Rechner und schließlich zu den Kontodaten ermöglicht hätte.

Glücklicherweise wurde der Rentner nun misstrauisch, schaltete den Computer aus und brach den Kontakt ab. Er erstattete umgehend Anzeige bei der Polizei.


  • Wenn Ihnen am Telefon ein Gewinn versprochen wird: erkundigen Sie sich nach dem Namen des Anrufers, seiner Adresse und Rückrufnummer. Fragen Sie nach, um welches Gewinnspiel es sich handelt und notieren Sie sich alle Angaben.
  • Geben Sie keine persönlichen Daten preis, z.B. Kontoinformationen, Vermögensverhältnisse, Kreditkartennummern.
  • Leisten Sie niemals Vorauszahlungen, um angebliche Gebühren, Steuern oder Notarkosten zu begleichen.
  • Wenn Sie Zweifel haben, sprechen Sie mit Verwandten, wenden Sie sich an den Ansprechpartner Ihrer Bank und informieren Sie die Polizei.

 

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