Die „Wasserfrage“ beschäftigt die Bürger in Leups schon seit geraumer Zeit. Sie haben eine eigene Wasserversorgung, gespeist von einer Quelle oberhalb der Leupser Schupfen, südwestlich des Ortes gelegen. Aber das Wasserhäuschen beziehungsweise die Quellfassung ist in die Jahre gekommen. „Marode“ wie ein Anwohner meint.

Nicht ausreichend informiert

Die Juragruppe verwaltet die Wasserversorgung in Leups. Von ihr aber fühlen sich die Leupser nicht ausreichend informiert, wie „der Stand der Dinge ist“. Noch ist das Wasser zwar in Ordnung. Man befürchtet aber, dass sich das ändern könnte und man will auf jeden Fall das „eigene Wasser behalten“.

Man bemängelt vor allem die Informationspolitik der Juragruppe, die zwar Einzelnen auf Nachfrage Rede und Antwort stehe, aber eben nur nichtöffentlich. Man fordert „ein vernünftiges gemeinschaftliches Konzept, um unser gutes und gesundes Wasser zu erhalten“, sagen die Leupser und eine öffentliche Versammlung zur Wasserfrage. Hafner versicherte, das Anliegen in den ISEK-Katalog mit aufzunehmen.

Braune Brühe neben der Pumpstation

Ein anderes Wasserproblem zeigt sich im Osten des Ortes. Hier geht es aber um Schmutzwasser. Bei starkem Regen drückt es laut Anwohner die braune Brühe neben der Pumpstation zur Kläranlage aus dem Kanal und fließt in die Landschaft. Das Problem sei bekannt, aber offenbar nicht in den Griff zu bekommen.

Wie in vielen anderen Ortschaften auch wies man auf Schäden an Flurwegen hin, die durch schwere Fahrzeuge im Zuge des Windparkbaus entstanden und noch nicht behoben worden sind.

Unkraut sprießt

Die Pflege des Spielplatzes bei der Leupser Schupfen ist den Anwohnern ein großes Anliegen. Das Unkraut sprießt dort auf dem Sandplatz. Darüber hinaus ist der hügelige Platz schlecht zu mähen. Eine Vliesschicht würde nach Meinung der Bürger das Unkraut deutlich zurückhalten.

Was die Leupser zudem gerne in einer Prioritätenliste stehen hätten, wäre eine Anbindung der Ortschaft an das Radwegenetz.