Die Therme in Zahlen
Genau 40 Wohnmobilstellplätze gibt es an der Therme. 66.000 Euro Umsatz hat die Therme damit im vergangenen Jahr gemacht. 5000 Besucher kamen deshalb in die Therme, das sind 900 mehr als im Vorjahr. Aus dem seit April vergangenen Jahres eröffneten Feriendorf mit seinen mittlerweile 14 Häusern fanden 900 Erwachsene und 390 Kinder den Weg in die Therme. Das sind 0,5 Prozent der Thermenbesucher und somit „ausbaubar“, wie der Betriebsleiter der Therme, Uli Gesell, sagt.
Die übrigen Zahlen: 258.000 Besucher haben im vergangenen Jahr das Bad besucht. Das sind 11 000 weniger als im Vorjahr. Alleine in der Sauna fehlten 9000. Geyer erklärt das mit der Eröffnung der neuen Therme in Weißenstadt. Mittlerweile seien die Kunden aber zurückgekehrt. Aus dem 123.000-Euro-Defizit, das die Therme im vergangenen Jahr zu diesem Zeitpunkt hatte, sei im ersten Quartal 2018 ein Minus von 17.000 Euro geworden. Der Schuldenstand des Zweckverbands beträgt 7,1 Millionen Euro.
Zum Vergleich: In Bad Staffelstein, wo die Obermain Therme jährlich 750.000 Besucher zählt, beläuft sich der Schuldenstand auf rund 25 Millionen Euro. Um das Defizit zu decken müssten der Eintritt in Obernsees um etwa 2,60 Euro verteuert werden oder sich die Zahl der Besucher um etwa 400.000 erhöhen. Im Zweckverband ist man sich einig, dass Preise von rund 15 Euro für einen dreistündigen Zutritt zur Badewelt von den Kunden nicht angenommen würden.