Neuer Trainer gefunden Udo Prediger übernimmt die Haspo-Damen

Per Händedruck begrüßte der 2. Vorsitzende Volker Ruoff den neuen Trainer Udo Prediger (vorne von links) zum Start der Saisonvorbereitungen bei den Haspo-Damen. Foto: Peter Kolb

HANDBALL. Die Suche von Haspo Bayreuth nach einem neuen Trainer für die Bayernliga-Damenmannschaft ist beendet. Nachfolger des jungen Matthias Starz wird ein Oberfranke mit wesentlich mehr Erfahrung, und zwar der 59-jährige Udo Prediger.

Seit über 30 Jahren ist der aus Coburg stammende Prediger als Trainer aktiv. Seinen ersten überregionalen Erfolg feierte er bereits 1996, als er die Männer des TV Coburg-Neuses (heute HSC Coburg) bis in die Bayernliga führte. Gleiches schaffte er auch mit der HG Kunstadt im Jahr 2004.

Mit den Damen des TV Weidhausen gewann er 2007 sogar die Bayerische Meisterschaft und stieg in die damalige Regionalliga (3. Liga) auf. Zuletzt erreichte er mit den Damen des TV Marktleugast den zweiten Platz in der Bezirksoberliga.

Nachdem die Trainerfrage lange Zeit offen war, zeigt sich der 2. Haspo-Vorsitzende Volker Ruoff nun sehr froh über diese Lösung: „Wir sind sicher, dass er der passende Kandidat für die Aufgabe ist. Er ist ein renommierter Trainer und bringt viel Erfahrung mit nach Bayreuth.“

Am Dienstag begann die Saisonvorbereitung der Haspo-Damen, aber ein erstes Bild von der jungen Mannschaft hatte sich Prediger schon zuvor bei einer Demoeinheit gemacht: „Ich denke, das ist eine motivierte Truppe, die Lust auf die Saison hat. Das ist schon mal sehr gut und eine wichtige Grundlage, um in der Liga zu bestehen. Ich sehe in Bayreuth eine tolle sportliche Herausforderung, die mich sehr reizt.“

Entsprechend intensiv bereitet er sich vor: „Derzeit analysiere ich Videos der letzten Saison, um Stärken und Schwächen der Spielerinnen kennenzulernen, damit ich weiß, wo wir noch arbeiten müssen. Zudem bin ich im engen Austausch mit einigen Spielerinnen, um mir ein möglichst gutes Gesamtbild zu verschaffen.“ Für Aussagen über Saisonziele sei es noch zu früh. Nur so viel: „Grundlage von allem wird sein, dass wir als Team funktionieren.“

Zunächst drei Trainingseinheiten pro Woche

In der ersten Vorbereitungsphase wird das Haspo-Team dreimal pro Woche zusammenkommen, wobei eine der Einheiten ausschließlich für den Bereich der Athletik genutzt werden soll. Dabei werden voraussichtlich die verletzungsbedingt ausscheidende Theresa Stöcker und der bei den Haspo-Männern sehr aktive Alexander Daut ein passendes Programm entwickeln – beide Sportwissenschaftler.

Verstärkt wird der Haspo-Kader durch zwei Rückkehrerinnen. Linksaußen Julia Dörfler war zuletzt bei der SG Nußloch in der Oberliga Baden-Württemberg aktiv, und Rechtsaußen Katharina Schubert hat wegen einer Knieverletzung die vergangene Saison nahezu komplett verpasst. Dagegen steht Kreisspielerin Jessica Peter bis März 2020 nicht zur Verfügung, da sie ein Praktikum in Freiburg absolviert.

Zudem hängt Loraine Hellriegel ihre Schuhe an den Nagel, bleibt dem Verein jedoch erhalten. Sie übernimmt das Training der zweiten Damenmannschaft (Bezirksoberliga) und soll dabei in engem Austausch mit Udo Prediger agieren. „Ich finde es wichtig, dass beide Mannschaften eng zusammenarbeiten“, sagt der neue Trainer. „Das schafft gleichzeitig optimale Entwicklungsmöglichkeiten für junge Talente.“

 

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